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Feuerlösch-Kraftfahrzeuge (FlKfz) (Bw)
- 3. Generation -

(schu) - Während die rund 600 Bundeswehr-Löschfahrzeuge der zweiten Generation und zum Teil auch noch der ersten Generation weiterhin im Dienst stehen, laufen seit Sommer 2005 die Fahrzeuge der dritten Generation zu. Zunächst wurde mit dem Ersatz des FlKfz 8000/800 durch das "handelsübliche" Feuerlösch-Kfz, schwer, Z8 der Firma Ziegler, dass in 16 Exemplare gekauft wurde, begonnen. Das FlKfz 2400 auf Basis des Daimler-Benz 1017 findet in dem Löschgruppenfahrzeug 16/12 auf Mercedes-Benz Atego seinen Nachfolger.

Mit der dritten Generation der FlKfz wandeln sich aber auch die bis dahin üblichen Fahrzeugbezeichnungen. Neben die Einteilung in leichte, mittlere und schwere Feuerlöschkraftzeuge treten die Zusatzbezeichnungen Flugplatz, Waldbrand, Gebäudebrand und Geräterüst:

Die 480 bis zum Jahre 2015 beschafften Fahrzeuge wurden in der Regel in der handelsüblichen Ausführung gekauft. Das “Kompetenzzentrum für Feuerwehrfahrzeuge der Bundeswehr” im Materialdepot Mechernich rüstete die Löschfahrzeuge auf den bundeswehrspezifischen Erfordernisse um. Der Auftrag für das 2. Los für die Bundeswehr, der im Jahr 2016 an Ziegler vergeben wird, umfasst die Lieferung von 51 TLF 20/30-3 (Fl-Kfz Gebäudebrandbekämpfung), 33 RW (Fl-Kfz Geräterüst) und 20 Z6 FLF 40/60-6 (Fl-Kfz mittel, Flugplatz).

Neben den Standardfahrzeugen der dritten Generation wird es auch zukünftig noch Sonderfahrzeuge geben, die für spezielle Brandschutzaufgaben im militärischen Bereich benötigt werden. So verfügt die Bw-Feuerwehr des Truppenübungsplatz Bergen zum Beispiel über Einzelstücke wie ein TLF 16/25 auf Mercedes-Benz Atego, ein TLF 16/50 auf Unimog und ein RW 2 auf MAN eingesetzt. Die Fliegerhorst-Feuerwehr Köln-Bonn hat eine Drehleiter auf Atego 1628 im Fuhrpark.

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